Nigel Barley
Aus dem Englischen von Ulrich Enderwitz
Der Ethnologe Nigel Barley erzählt von seinem Aufenthalt bei dem afrikanischen Stamm der Dowayos. Sein Forschungsziel war eine bisher undokumentierte Beschneidung, die Jungen zu Männern mache, zu beobachten. Barley beschreibt den Häuptling und Dorfbewohner, mit denen er am meisten zu tun hatte. Dabei lernt der Leser besondere oder einfach andersartige Gewohnheiten kennen und bekommt einen Einblick in die Arbeit eines Ethnologen. Zum Beispiel wie er Missverständnisse verstehen und klären kann und lernt außerdem über seine Bedeutung und nötige Anpassung als Fremder.
Zur erwarteten Beschneidungszeremonie bekommt er nur zögerlich Informationen und vor allem ist unklar, wann sie endlich stattfinden wird. Anhand des Wetters könne es maximal nur einen Tag pro Jahr geben, an dem sie stattfinden dürfe. Barley wartet immer verzweifelter, denn die Zeremonie war ja der Grund, von England aus zu den Dowayos geschickt zu werden. Ein Ethnologe kann ja schlecht mit leeren Händen zurückkommen, oder?